Posted by: Sebo | October 28, 2009

Sendepause.

Nach fast vier Wochen Sendepause kann ich nur vermerken, dass aus Newsmangel, Überarbeitung, Interessenlosigkeit am Schreiben oder nicht ausreichender Langeweile, nichts passiert ist was großartig in die Welt posaunt werden müsste. Wir waren zwischendurch auf zu wenigen Partys und hatten allgemein zu wenig Spaß. Essay und Test-terror der Uni sind die Schuldigen, wir haben uns das ja hier nicht ausgesucht.

Ich war krank. Spannend. Das australische Krankenkassen-System funktioniert. Oder eben nicht. 75$ zahlen, dafür keine Wartezeit und schon ist man im Besitz eines grandiosen Antibiotikums. Raus darf man nicht, Ozon-loch+ Antibiotics = Sonnenallergie oder so. Bääähhhhh.

Des Weiteren: Australien hat realisiert das es hier niemals zu einer Rezession kam (das verfluche ich stark) und daher ist der Australische Dollar beinahe so stark wie der US dollar. Bedeutung von dies: Hier wirds immer teuerer.

Ja viel war das nicht, mehr als ich eigentlich gedachte zu schreiben aber doch. Frohe Ostern.

Posted by: Sebo | October 8, 2009

The grand tour.

Die lange Trockenphase ist vorbei.

Schrift und Bild sind zurück um euch auf dem laufenden zu halten und außerdem ist die Schlechtwetterphase die seit den letzten Tagen hier Einzug gehalten hat noch immer aktiv. Furchtbar ist das. Das bisschen Regen ist eigentlich nicht das Problem, aber kalt ist es geworden. 15° C, das dürfte deutschem Herbst stark ähneln. Zum Glück dürfen wir hier im Gegensatz zu den Bewohner D-lands auf Besserung hoffen.

Looks like So.Cal. but is QLD.

Looks like So.Cal. but is QLD.

News Zwei. Ich bin zurück von meinem Australien Trip. Ende September ging es per Flugzeug nach Brisbane, von da aus mit dem Auto an die Gold Coast, Surfers Paradise. Entgegen den bedenken das der Ort eigentlich eher nicht so toll wäre, weil vom Massentourismus erschlossen, hat es sehr gut gefallen. Extrem viel war nicht los, off-season mag da der Grund sein. Party mäßig trotzdem ganz brauchbar und hammer Wetter. Am nächsten Tag sind wir ins Hinterland gefahren, die Green Mountains. Auch mal sehenswert, wenngleich die als Regenwald ausgezeichnete Baumansammlung wenig Feuchtigkeit enthielt. Bisschen so wie ein deutscher Wald eher, mit ein paar Lianen. Am nächsten Tag dann wieder mit dem Auto ins 150 km südlicher gelegene Byron Bay. Sehr schöner Ort, klein, geht nicht allzuviel. ABER: Es ist der östlichste Punkt des australischen Festlands. (Foto) Von da aus am nächsten Tag mit dem Auto zurück nach Brisbane.

Abflug von Brisbane, Queensland -> Ankunft in Adelaide, South Australia.

SAUKALT. Eklig. Etwa 11° frühabends. An Schwimmen oder T-Shirt/Shorts kombinationen nicht zu denken, die Südaustralier alle noch in Jacken unterwegs. Adelaide ist dann ne komische Stadt. Mehr als 1.000.000 Einwohner und es geht NICHTS. Die Leute versichern uns das es Freitags GANZ anders ist. aber NUR Freitags und Samstags. Merkwürdig bei mehreren Universitäten in der Stadt. Bars sind leer, ob das öffnen überhaupt gelohnt hat erscheint da fraglich. Nach zwei Tagen Abfahrt nach Warrnambool, Anfang der Great Ocean Road. Keine spannenden Erlebnisse, vielleicht mit Ausnahme eines Lunches bei Red Rooster, Australia’s favourite Fats-Food Kette. Great Ocean Road landschaftlich echt cool, auf 300 km unterschiedlichste Landschaften, gesehen u.a. 12 (7) Aposteln, verschiedene Bays und kleine nette Orte. Abends Ankunft in Melbourne, Victoria.

Melbourne ne sehr nette Stadt, untypischer Besuch von Kunst Gallerien, Dali war grade da. Uhren. ^^ Sonst sight seeing und abends auf der Chapel ST unterwegs. Nett und kalt. Nach wenigen Tagen Aufenthalt war dann auch schon wieder die Rücktour nach Sydney angesagt auf der vor allem Regen uns erwartete. Bäh. Reise war aber der Hammer, sehr cool und grob geschätzt 75% von Reiseführer Australien ist damit abgeharkt. Punkt.

Posted by: Sebo | September 23, 2009

Apocalypse

heute vs. gestern

Morgens 7 Uhr. Nach unerlaubt betrunkener Nacht steht man morgens auf um den “Restroom” aufzusuchen. Wäre man in normalem Zustand würde man wahrscheinlich ob des Anblicks und der ungewöhnlichen Lichtverhältnisse nicht mit seinem Leben klarkommen. Draußen ist nämlich alles einfach nur rot. ROT? Ja rot. Weltuntergangs-style. Der Himmel blutrot gefärbt wie man es sonst nur aus bestimmten Büchern kennt. Ja und jetzt nicht Sonnenaufgang oder son Quatsch. Ich meine WIRKLICH ROT. Da man nicht “normal”, sondern desinteressiert drauf ist, legt man sich jedoch einfach wieder ins Bett. Schlafen ist aber nicht.

Achso, und es ist sau laut weil nämlich die Fenster aus Sturmgründen hart klappern. Kommen wir zu unserem nächsten Problem. Wenn man die Fenster wie sonst auch immer weit offen gelassen hat, dann kommt das rote Zeug rein und es wird irgendwie schwer zu atmen. Das rote Zeug ist Staub aus Queensland, und dieser Staub ist nun überall. Am meisten auf und in meinen weißen Handtüchern die nun schmutzig rotbraun sind. Viel aber auch in Töpfen, Zahnbürsten und Laptop-lüftern. crap.

Keins der Bilder ist irgendwie bearbeitet oder mit Farbfiltern belegt. reality wow.

Posted by: Sebo | September 7, 2009

The day Hermann lost his wallet

Titel sagt praktisch alles über den heutigen Tag. Hermann jetzt grade neben mir: “Gut, sechs Stunden später zuhause als ich dachte.” – was war passiert?

Irgendwie kurz nach 3 am Nachmittag, Hermann und Ich versuchen nach Hause zu kommen. Nachdem uns circa 5 Busse vor der Nase wegfahren, nur von uns getrennt durch eine rote Ampel und harten Feierabendverkehr, schaffen wir es grade rechtzeitig in den Bus mit der Nummer 423 zu springen, der uns sicher in die Nähe der Elisabeth ST. bringen sollte. Keiner von uns hatte diesen Bus bisher jemals genommen, wir waren uns aber sicher das er uns an den gewünschten Ort bringen würde, da er die gleiche Route wie andere, uns bereits bekannte, Busse hatte.

Nach etwa 15 Minuten Fahrt:

Sebo: “Ey Hermann, wo sind wir? Ist das George Street?”

Hermann: “Nä, das sieht mir unbekannt aus, ist sicher Pitt Street.”

Sebo: “Ne hier ey, da isn Schild, guuuut, is doch George Street.”

Hermman: “Shit, sind wir zu weit?”

Sebo: “Ja f*#k, sieht so aus, ja das lass hier mal schnell rauspringen.”

Gut, also sind wir etwas zu weit gefahren, waren fast an der Harbor Bridge, naja was solls, sind nurn paar meter das könnten wir eben zurücklaufen. 1 minute später: Hermann: “FUUUUUUCKK, wo isn mein Portemonaie? Das ja jetz wohln Scherz ey.”

Ja und weg wars. Aufregung. Entsetzen. Ab zu nem Bus und rausgefunden das alle Busse “da vorne” anhalten und da 10 Minuten warten müssen aufgrund von Schichtwechsel oder sowas. Wir also hingerannt. NEEEEEIIIN. ALLE LINIEN SIND DA ABER NICHT DIE NUMMER 423. DAS JA JETZ WOHLN SCHERZ.

Okay, also son Typ hat meganett alles für uns in Erfahrung gebracht und auch Hermanns Nummer an die Zentrale weitergeleitet.

Als Hermann sich dann ein neues Ticket gekauft hatte und wir im Bus nach Hause saßen, klingelte auch irgendwann Hermanns Handy und son Typ sagte Hermann habe im Lotto gewonnen, meinte aber, dass das Portemonaie wieder aufgetaucht war. Also investierte Hermann nur noch weitere 3 Stunde seiner kostbaren Lebenszeit um nach Kings Grove, irgendwo in Rockdale, zu fahren und sein Portemonaie abzuholen, das glücklicherweise noch alle Dinge enthielt. Ohne Kreditkarte, Führerschein, Bus Ticket und mit -50 dollar lebt es sich auch definitiv beschissener. Egal, Problem gelöst, gute Story, THIS IS SOOOO GOING IN OUR BLOG.

Nun schnell weiter Paper schreiben, wer’s glaubt.

Posted by: Sebo | September 4, 2009

No News

Wen es wundert das es hier schon lange kein Update gab, dem sei gesagt das wir uns grade in einer Uni-phase befinden.

In den nächsten Wochen sind nämlich unsere Paper due, soll heissen da sind die Abgabetermine. Heute hat Hermann schon sein erstes Paper abgegeben, irgendwelche Philosophiesachen würde ich gerne sagen, doch da jeder von uns unfreiwillig und teils auch ungewollt an den schriftlichen Ergüssen (wow das hört sich irgendwie,… komisch an) der anderen teilhaben muss, weiß ich doch um was es ungefähr geht. Naja so grob. Irgendeine super interessante 2-factor-theory of delusions oder so, offenbar führend ist da das Philosophie-Department unserer Konkurrenzuni Macquarie University. Naja jedenfalls ist Hermann nun an seinem freien Freitag unterwegs in die Uni und bringt seine ausgedruckte Version da vorbei.

Klingt langweilig, fand Hermann wahrscheinlich auch. :-) Jonas und ich schreiben grade an unseren Abnormal Psychology Papern, gleiches Thema–Eine Patienten Diagnose. Hier ist die Story:

Isabella, a 29-year-old woman, presented herself to her GP complaining of breathing

difficulties, heart palpitations, excessive sweating, and feelings of faintness. She believed that

she might have a heart condition, but her GP found no evidence for a physical problem. Her

GP suspected that Isabella might have Panic Disorder and referred her to a psychologist.

In her first session with the psychologist, Isabella reported that her physical symptoms were

associated mainly with work stress. She believed that the stress might have affected her heart.

Isabella has always worked extremely hard. About a month ago she applied for a promotion in

her accounting firm, and was refused. Following this, she noticed that she became extremely

“stressed” when she had to give presentations at work or when she needed to discuss

something with her superiors. As a result, she has been avoiding similar situations lately. She

has also stopped socialising with her colleagues. She feels that the humiliation of having made

a fool of herself by being refused for a promotion is more than she can cope with at the

moment. Each time she talks to a colleague, she watches herself for any sign of embarrassment

(such as blushing or her voice trembling) and often loses the thread of conversation as a result.

Isabella reports having always been a high-achieving but very nervous person, ever since

childhood. She has always worried a lot about her study and work performance, even before

her current physical symptoms appeared. In addition to her work concerns, she has also

worried all her life about her health, financial situation, her popularity with her friends and

colleagues, the health and well being of her family, friends and pets, and about such minor

things as being late, keeping the house tidy, wearing the right clothes, or keeping fit and

healthy. She experiences a lot of muscle tension, finds it difficult to relax, and is unable to

sleep most nights, even though she is constantly exhausted. She reports being unable to stop

worrying especially at night, after going to bed. She reports lying about in bed for several hours

each night, trying to think of solutions for her many problems.

She has also had periods of intense sadness lasting several weeks, when she would feel teary

and dejected, question her own worth as a person, and feel unable to face the challenges of

daily life.

Naja, das jedenfalls müssen wir diagnostizieren. 2000 Wörter. Due Friday 11th, 09.
Wish us the best.
Posted by: Sebo | August 24, 2009

Yeah. Right. Thanks.

cheers big-ears.

’s up? – not much.

Aussie Sprache. Einige Wörter sind da schon anders in der Aussprache und manche Redewendungen prägnant. [Cheerse majt, du ju wont oyce with 'at?] Cheers mate, do you want ice with that? Oder für Anti-Englisch-Menschen: “hey willst du Eiswürfel in den Drink?”- ich weiß, Erklärung war wahrscheinlich unnötig. Auch gut ist: “Yeah, no worries mate.” Hört man einfach super-oft. Wir machen uns nen Spaß draus und assimilieren die Sprache wahrscheinlich trotzdem. Man will unterbewusst ja vielleicht doch dazugehören. Wer weiß. Egal nun zu interessanterem.

Umzug. jahaar. vor einer Woche sind wir in unserer neuen Wohnung am strand angekommen. Ganz nett hier. Nur noch wir drei und zwei Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche, Bad bei annähernd gleicher Preisklasse. Eignes Internet kommt hoffentlich in den nächsten beiden Tagen. Deswegen ließ dieser Eintrag auch so lange auf sich warten. Momentan nutzen wir das Internet der Nachbarn(?) unerlaubt mit.–angst vor keyloggern hab.– Bilder zur neuen Wohnung sind unten.

Hermanns birthday. Haben ne nette kleine Party gegeben. So 13 Leute waren da, Stühle hatten wir keine. Haben wir noch immer nicht. Sofas und Bänke müssen ihren Zweck erfüllen. War ne nette Runde, hatten Spaß. Am Ende als wir grade auf dem Weg zu Freunden waren die uns noch ihre Dachterasse zeigen wollten, wurden wir von den Nachbarn auch auf unsere überlauten Sprachorgane hingewiesen. Nett. Auf der Dachterasse nach ähnlichem Spektakel passierte uns ähnliches. Diesmal wars aber die Managerin des Gebäudes unserer Freunde. Also endete der Abend mit irgendeinem menschenleeren Club aus dem ich eventuell auch verscheucht wurde–obgleich nicht allein–, ist mir schleierhaft wieso. ^^  guuuter Abend aber. Bilder sind ebenfalls unten zu suchen. ungeordnete ordnung.

rain. ja wirklich heute hat es in sydney zum ersten mal geregnet während ich unterwegs sein musste. darum auch kleinschreibung. ich möchte euch das lesen erschweren, auf das es euch nicht im gedächnis bleiben möge. morgen ist auch wieder Sonne angesagt im australischen winter. bei Hermann kann man auch schon Farbe im Gesicht feststellen. Gute Gene oder so.

Abgesehen davon nähern wir uns Uni-technisch nun der Zeit wo wir unsere Paper und Experimental Reports beginnen müssen. Hermann hat Mittwoch den ersten Test. Sind nun ich Woche 5, in Woche 7, 8 und 9 habe ich für meinen Teil meine Deadlines, bei Jonas und Hermann wird das ähnlich sein. Noch jemand fragen? => Kommentar schreiben.

Posted by: Sebo | August 12, 2009

Brunner/Dinch in Centennial Park + SKANDAL !

Bilder Post: Letzten Sonntag im Centennial Park, geplant war Brunch oder sowas, es wurde aber eher ein Mix aus Brunch und Dinner. Brunner, Brinner, Dinch? Irgendsowas. =))

Soweit, sogut. Nun noch der SKANDAL der Nation Australien. Das TOP Bier Deutschlands: Oettinger is HERE !!!

Posted by: Sebo | August 12, 2009

Move

Hey was geht in Deutschland? Regen sagt der Wetterdienst. Wahr?
Hier: Umzug. Central -> Bondi. Tauschen Chinesen gegen Strand, Smog gegen Meer, 15 min Uni Fußweg gegen knappe Stunde mit Umsteigen.
Was war das? Wirklich? Eine Stunde verlieren durch Transit an die Uni?
Ja wirklich. Das ist es uns wert. Allerdings bietet auch die neue Wohnung Vorteile die man nicht vergessen sollte.
Beispielsweise ZWEI Schlafzimmer. Oder das wir allein in dem Apartment residieren. Oder der 3 minuten Fußweg zum Strand. Oder das man Joggen gehen KÖNNTE ohne mit einer Lunge wieder anzukommen, welche aussieht als habe man 10 Kippen weggeballert. Oder sowas ähnliches. Wir sind psyched. haha.
Irgendwie so wird unser Umzugsweg aussehen:
(Ist wieder ne Karte, man kann also drin Rumscrollen.)
Erste Miete dort schon bezahlt, sieht gut aus soweit.
Sonst fällt mir grad nix ein. Paar Bilder lassen sich noch hinzufügen. Directly reporting from China-town, S. Fl.
Posted by: Sebo | August 4, 2009

Uni, Party, Sydney

There we go again.

Nach einer Woche und einer Menge neuer Erfahrungen ist es mal wieder Zeit den Internet-Wahn zu besänftigen, welcher ein Blogupdate verlangt. So, whats new?

Sydney.Um ehrlich zu sein, bahnbrechende Lebenserfahrungen haben sich letzte Woche nicht ergeben. Trotzdem ist mir bewusst geworden, dass das Leben hier etwas anders abläuft als daheim. Das wird höchstwahrscheinlich vor allem an der Millionenstadt Sydney liegen, von der ich noch nicht wirklich viel gesehen habe. Abgesehen davon das ich nun genau weiß wie man von uns aus den Hügel zur Uni erklimmen kann und wie ich, in die entgegengesetzte Richtung gehend, den World Square erreiche. Da nämlich ist Woolworths. Woolworths ist im Gegensatz zu Deutschland keine schrottige Kette von Kaufhäusern die irgendwelchen Ramsch verticken, sondern eine relativ günstige Möglichkeit in den Genuss von Lebensmitteln zu kommen. Echtes Brot mit Körnern gibts da allerdings nicht wirklich. Gibts das überhaupt irgendwo? Ich denke irgendwie nicht.

Party. Letztes Wochenende haben Hermann und ich uns mit meinem Kumpel aus der Schulzeit getroffen, der nun lange in Sydney gelebt hat aber ausgerechnet jetzt nach Europa zurückkehrt. Also kein City-guide. Damn. Okay immerhin hat er uns eine Bar gezeigt in der man in der 3-happy-hour (6-9 pm) ein Bier für 3 AUD bekommt, egal welches also sogar Becks oder Heineken. Wahnsinn. Ein farbloser Nachweis des Abends ist weiter unten zu bestaunen. War ein sehr netter Abend in Kings Cross, einer kleineren Version des Kiez in Hamburg.

Uni. Nach einer Woche könnte es nun doch etwas spannender werden. Offenbar ist der Fokus wie schon von einigen Leuten angekündigt wesentlich stärker darauf gelegt eigene Paper zu schreiben. Dafür beginnen nun wohl schon die ersten Vorbereitungen, nämlich Experimentplanungen in den Tutorials. So langsam zumindest. Mal sehen was diese Woche neues bringt.

News. Wir haben unsere Wohnung gekündigt. Trotz dem Vorteil Uninah zu wohnen (15 min Fußweg in dieser Riesenstadt ist schon der Wahnsinn) haben wir uns entschieden näher an den Strand und weiter weg von Chinatown zu ziehen. Das weekly Ticket für 40 $ müssen wir aus Mobilitätsgründen wohl sowieso bezahlen. In zwei Wochen müssen wir hier raus, mal sehen was sich dann ergibt. We’ll keep you updated on that one. So ich geh nun mal in den Keller (aka 2 Stock) zum Schwimmen; danach beginnt dann mein Tag. Heute ist Dienstag und ich hab keine Vorlesungen, YESSSSS!

Auf bald, genießt den Sommer ihr Nordhalbkugelglücklichen.

Posted by: Sebo | July 28, 2009

The First Day At Uni

Hey,

nach drei Tagen Organisation und Rumhängen im australischen Winter, Einkaufen in China Town bei Woolworths (was hier ne Einkaufskette mit akzeptablen Preisen und kundenfreundlichen Öffnungszeiten zu sein scheint) und Erkunden des Campus war nun gestern der erste Uni-Tag.

Schon mit etwas Spannung erwartet war dieser, ob dem hammer Campus und allem drumherum.

Jonas und ich hatten drei Vorlesungen zusammen, Tutorials gibts erst ab nächster Woche.

Take Home Messages der Lectures wie folgt:

1. Cognitive and Behavioural Psychology: geiler Kurs, zumindest wird die Theorie des Kurses die wir schon zu genüge kennen (zumindest die aus der ersten Lecture, siehe H.M., Phineas Gage usw.) mal in den “Prac”-Stunden in die Praxis umgesetzt. Mal sehen wie das dann wirklich wird.

2. Abnormal Psychology: Ja recht interessant, scheint in etwa das Gleiche zu sein wie Verhaltensmedizin, nur diesmal bei besseren Dozenten. Kam mir schon sehr bekannt vor was wir in der ersten Stunde gehört haben.

3. Perceptual Systems: Wieder viel Vision (leider), Vorlesungsinhalten die schon aus Kombinationen von Sensory Physiology, Neuroanatomy und den Action and Cognition Kursen bekannt sind. Wird wohl auch einiges neues drankommen. Alex Holcombe macht aber etwas krasse Statements(so in etwa steht es groß auf den Slides): “Retinal Vision SUCKS – why did evolution give us such CRAP?” – naja, no comment.

Jonas hatte auch noch tolle Erlebnisse in einem anderen Kurs. YMCA singen -> Fragt ihn selbst. Über Hermanns Kurse weiß ich nun nicht soviel, er macht ja eher Philosophiezeugs, aber er sagte das auch ein Post-graduate Kurs in den er sich “reingeschlichen” hat merkwürdig niedriges Niveau vorweist. Sind die hier so schlecht? Sind wir so cool? Oder war das nur der erste Tag? Man weiß es nicht so genau.

Mal sehen was in den nächsten Tagen so geht, heute hab ich erstmal frei.

Ein paar unzusammenhängende Bilder hab ich auch gemacht, ich brauch ne digicam. Komisch, nen Elektroladen ala Mediamarkt hab ich hier nicht entdecken können bisher. Es gibt sowieso nicht diese flashigen Großeinkaufsketten. Das ist eher unterirdisch oder so.

Bis denn, ich hoffe allen gehts gut im Sommer der Nordhalbkugel. Hoffe die Tage hier werden mal langsam länger, nervt etwas wenn es um 5.30 pm schon dunkel ist.

Bye bye, Sebo

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